Praxis Dr. Klinkenberg spendet ZahnrettungsboxenDr. Peer Klinkenberg spendete der Carl-Arnold-Kortum Grundschule
„Vielen Leuten ist leider nicht bekannt, dass ausgeschlagene Zähne erhalten werden können, wenn sie entsprechend aufbewahrt werden“, sagt Zahnarzt Dr. Peer Klinkenberg. „Bisher musste der Patient umgehend nach dem Verlust des Zahns oder des Zahnstücks zum Zahnarzt gehen. Wird der Zahn in einer Zahnrettungsbox verwahrt, hat er dazu bis zu 48 Stunden Zeit.“ Schulleiterin Ulrike Adam hofft, dass die Zahnrettungsboxen
Aus diesem Grund hat die Zahnarztpraxis Dr. Klinkenberg der Carl-Arnold-Kortum Grundschule in Bochum einen Satz Zahnrettungsboxen gespendet. Schulleiterin Ulrike Adam zeigte sich darüber sehr erfreut, hofft jedoch, dass die Zahnrettungsboxen möglichst lange ungenutzt bleiben. So funktioniert die ZahnrettungsboxOb der Zahnarzt einen ausgeschlagenen Zahn wieder einsetzen und erhalten kann, ist davon abhängig, wie lange die Zellen an der Wurzeloberfläche überleben. Bei verschiedenen Untersuchungen hat man herausgefunden, dass ein Zahn, der im Taschentuch aufbewahrt wird, nach etwa 30 Minuten verloren ist, weil bis dahin alle Zellen tot sind. Auch Wasser und Speichel schneiden nicht gut ab. Kalte und ultrahocherhitzte Milch oder sterile Kochsalzlösung erhalten den Zahn etwas länger.
In der Zahnrettungsbox befindet sich eine spezielle Zellnährlösung. In ihr kann der Zahn bis zu 48 Stunden aufbewahrt werden, ohne dass die Zellen der Wurzeloberfläche absterben. Der Zahnarzt kann den Zahn dann in den Kiefer zurücksetzen. „In einem solchen Fall bestehen gute Chancen, dass der Zahnhalteapparat ausheilt, sich der Zahn wieder im Kiefer festsetzt und das weitere Knochenwachstum des Kiefers nicht behindert wird“, erklärt Dr. Klinkenberg. Tipp: Zahnrettungsboxen haben eine Haltbarkeit von drei Jahren. Man kann sie in der Apotheke von verschiedenen Herstellern rezeptfrei kaufen.
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