Kontakt

Navigation

November 2016 – Interdisziplinäre Behandlung bei Gesichtsfehlbildungen

Am 26. November besuchte Dr. Klinkenberg den Kongress „Ausmaß und Vermeidung von Craniocervikalen Funktionsstörungen bei Lippen-, Kiefer-, Gaumen-, Nasenfehlbildungen“ im Kindesalter. Ziel der Veranstaltung war es, den Teilnehmern wichtige Einblicke in andere Disziplinen zu gewähren und damit eine interdisziplinäre Diagnostik und Therapie von Kindern mit Gesichtsfehlbildungen oder -schädigungen zu fördern.

Die zahnärztliche Behandlung von Funktionsstörungen des Kiefergelenks – sogenannte Craniomandibuläre Dysfunktionen und Teil des Craniocervikalen Systems − ist ein Schwerpunkt unserer Praxis. Unser Ziel ist es, Ihnen dabei jederzeit Therapieverfahren auf aktuellem Stand zu bieten. Der Besuch des Kongresses war daher für Dr. Klinkenberg sehr lohnend: Er bot viel „neues“ Fachwissen und Einblicke in Nachbardisziplinen wie Kieferorthopädie, pränatale Medizin, Chirurgie und Genetik.

Neues Informationssystem für den Austausch unter Behandlern
Besonders interessant war für Dr. Klinkenberg ein neues Informationssystem, das auf dem Kongress vorgestellt wurde. Damit ist es für zertifizierte Behandler möglich, sich über einen geschützten Zugang interdisziplinär über (anonymisierte) Patientenfälle auszutauschen. Daraus ergeben sich mitunter große Vorteile für die Behandlung eines Patienten. Dr. Klinkenberg betreibt selbst ein Netzwerk und konnte hier Anregungen zur Optimierung erhalten.

Was ist das Craniocervikale System?
Das Craniocervikale System (=Kopf und Halswirbelsäule betreffend) umfasst lebenswichtige Funktionen wie atmen, schlucken, essen und trinken. Sind diese gestört – beispielsweise durch Fehlbildungen oder Erkrankungen – beeinträchtigt dies die Entwicklung und Lebensqualität der Betroffenen in hohem Maße.