Implantate für mehr Lebensqualität
Warum ein fehlender Zahn ersetzt werden sollte
Viele Patienten werden sich fragen, weshalb man einen herausgefallenen Zahn unbedingt ersetzen muss, wenn er nicht gerade in vorderster und sichtbarer Front steht. Der Grund dafür ist, dass ein fehlender Zahn immer das Gesamtsystem Gebiss in Mitleidenschaft zieht. So können zum Beispiel Nachbarzähne in Schieflage geraten oder der gegenüberliegende Zahn unkontrolliert wachsen, weil ihm beim Kauen der Gegenpart fehlt. Mit Hilfe der Implantologie kann man weitergehende Gebissschäden vermeiden.
Wenn natürliche Zähne fehlen, weil sie zum Beispiel infolge eines Unfalls oder einer Erkrankung ausgefallen sind, kann man sie durch ein Implantat ersetzen. Ein Implantat hat gegenüber Brücken oder Prothesen einige Vorteile. So kann es zum Beispiel den Knochenabbau hemmen. Die restlichen eigenen Zähne werden nicht belastet, weil das Implantat völlig eigenständig ist. Die gesunden Nachbarzähne müssen nicht wie für die Verankerung einer Brücke abgeschliffen werden. Mit den Vollprothesen lässt es sich besser kauen, die Nahrung wird besser zerkleinert.
So sieht ein Implantat aus
Der künstliche Zahn braucht wie jeder Zahn einen Halt im Kiefer. Deshalb wird der Zahnersatz mit einer künstlichen Wurzel ausgestattet, dem Implantatkörper. Ihn kann man sich als eine Art Dübel vorstellen, der im Knochen verankert wird. Er besteht aus so genannten biokompatiblen Materialien, also Materialien, die keine Abstoßungsreaktion des Körpers provozieren, zum Beispiel Titan. Mit dem „Halsteil“, einer Art Miniatur-Pfosten wird die Verbindung zum Zahnersatz hergestellt, zur so genannten „Suprakonstruktion“, dem prothetischen Aufbau (Krone, Brücke oder Steg). Nach ersten Erkenntnissen und Statistiken, sind Implantate auch nach fünf bis zehn Jahren noch intakt.
Wie das Implantat zum Patienten kommt
Bei der Implantation handelt es sich um eine Operation. Wenn der Zahnarzt nach eingehender Untersuchung der Meinung ist, dass ein Implantat für Sie in Frage kommt, wird er sie auf den Eingriff vorbereiten. Das heißt zunächst einmal, dass eventuelle Erkrankungen wie Karies behandelt werden müssen. Außerdem muss genügend Knochensubstanz da sein. Möglicherweise muss sie erst aufgebaut werden. Ist alles in Ordnung, wird der Implantatkörper unter lokaler Betäubung in den Kieferknochen eingepflanzt. Erst wenn er eingeheilt ist, kommt der eigentliche Zahnersatz darüber. Es gibt unterschiedliche Verfahren. Meistens wird das „zweizeitige“ Verfahren angewandt. Dabei wird mit dem Aufbau des Zahnersatzes gewartet, bis Einheilprozess abgeschlossen ist. Während dieser Zeit muss der Patient eine sehr sorgfältige Mundhygiene betreiben.
Die Vorteile von Zahnimplantaten
- Sie verhindern den Knochenabbau
- bilden eine stabile Basis für den Zahnersatz
- schonen die Nachbarzähne
Was wir für Sie tun können
Selbstverständlich beraten wir Sie zum Thema Implantate. Wir arbeiten mit versierten Mund- und Kieferchirurgen zusammen, die Sie mit den für Sie optimalen Implantaten versorgen. Die Nachsorge übernehmen wir gerne.
|