Interdisziplinäre Runde
Craniomandibüläre Dysfunktion (CMD)
Am 23. November 2009 fand in unserer Praxis die erste interdisziplinäre Runde zur Craniomandibulären Dysfunktion mit Physiotherapeuten statt. Hintergrund der Einladung war Zahnärzte und Therapeuten oft ähnliche Erfahrungen mit Patienten machen, deren Beschwerden mehr als eine Ursache haben.
Zahnpatienten klagen immer wieder über ständige Rücken-, Nacken oder Kopfschmerzen, die sich einfach nicht bessern wollen. Physiotherapeuten bekommen immer wieder zu hören, dass die Beschwerden trotz Therapie nicht verschwinden. Die Ursache kann eine Craniomandibuläre Dysfunktion sein, eine Funktionsstörung im Kauapparat, durch die der Stütz- und Bewegungsapparat in Mitleidenschaft gezogen wird. Mit einer IPR-Messung kann CMD festgestellt und danach durch zahnmedizinische Maßnahmen behoben werden.
Gemeinsam für den Patienten
Im Sinne einer ganzheitlichen Medizin sind wir der festen Überzeugung, dass Therapeuten, Orthopäden, Osteopathen, Zahnärzte und andere Fachärzte zusammenarbeiten müssen, um dem Patienten nachhaltig zu helfen. Nur so können wir die tatsächlichen Ursachen hinter den Symptomen entlarven, korrigieren und möglicherweise jahrelanges Leiden beenden.
Bei dem Treffen im November konnten wir fünf Teilnehmer aus physiotherapeutischen Praxen begrüßen aus dem Raum Bochum (Frau Kerrasch, Frau und Herrn Reiche, Frau Ortlieb und Herrn Mees. In der Runde ging es um den Erfahrungsaustausch mit CMD-Patienten und die Besprechung der Zusammenarbeit mit anderen Therapeuten. Bei einem gemeinsamen Abendessen wurde ein weiteres Treffen im Januar geplant, bei dem wir uns mit der CMD-Diagnostik befassen wollen.
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