Der richtige Biss Messung mit IPR-System
Hilfe für Rückenschmerzen, Verspannungen und Kopfschmerzen
Eine unserer Patientinnen klagte über häufige Kopfschmerzen und eine ständig verspannte Hals- und Schultermuskulatur. Mittels eines elektronischen Messverfahrens, der IPR- oder Kiefergelenksmessung, fanden wir die Ursache dafür heraus: Im Bereich des rechten Weisheitszahns ergab sich ein zu hoher Zahnkontakt, das heißt, die Position von Unter- zu Oberkiefer war nicht korrekt – der Biss stimmte nicht. Nachdem wir den Kontakt korrigiert hatten, wurde die Patientin schnell beschwerdefrei. Keine Kopfschmerzen mehr, keine Verspannungen.
Oft unerkannt: Craniomandibuläre Dysfunktion
Dysfunktion ist eine Fehlfunktion. Cranium ist der Schädel und Mandibula der Unterkiefer. Wenn der Biss nicht stimmt, die Zähne des Ober- und Unterkiefers nicht perfekt aufeinander abgestimmt sind, kann eine Craniomandibuläre Dysfunktion entstehen. Das bedeutet, dass der Unterkiefer in eine andere – falsche – Position verschoben wird. Zwischen Ober- und Unterkiefer entsteht eine Funktionsstörung, die den ganzen Bewegungsapparat und in der Folge andere Organe beeinträchtigen kann. Um diese Krankheit zu erkennen, bedarf es eines Spezialisten, der mittels einer Kiefergelenksmessung die richtige Diagnose stellen kann.
Spezialisten für das IPR-System:
Der richtige Biss für den ganzen Körper
Kopf- und Nackenschmerzen, Migräne, Tinnitus und Kiefergelenksknacken sind Krankheitszeichen, die unterschiedliche Fachbereiche der Medizin betreffen können. Kopf- und Nackenschmerzen hängen nicht unbedingt mit orthopädischen Problemen zusammen, sondern können ebenso wie Migräne durchaus von zahnmedizinischen Problemen herrühren. Patienten, die monatelang wegen Kopf- und Nackenschmerzen in Behandlung sind und keine Verbesserung spüren, sollten mit ihrem Arzt darüber sprechen, ob bei der Ursachensuche eine zahnärztliche Untersuchung weiterhelfen kann.
Die Zähne müssen zueinander passen
Manchmal passen Zähne einfach nicht richtig zueinander – der Biss, die Position des Unterkiefers zum Oberkiefer, stimmt nicht. Doch er ist eine der zentralen Funktionen des menschlichen Körpers. Wenn er nicht stimmt, gerät das ganze System in Schieflage. Man kann sich das vorstellen wie einen Turm aus Bauklötzen. Wird ein Klötzchen nicht exakt auf das andere gesetzt, gerät der ganze Turm ins Wanken.
Das Gehirn registriert jede Veränderung der Zähne bzw. des Kauorgans und leitet Maßnahmen zur Stabilisierung ein, indem es zum Beispiel die Lage des Ober- oder Unterkiefers verändert, je nach Bedarf sogar des ganzen Körpers. Dadurch werden die Probleme zwar ausgeglichen, aber möglicherweise auch neue geschaffen, die sich jedoch erst nach Monaten und Jahren zeigen und gar nicht mit den Zähnen in Verbindung gebracht werden. Umgekehrt können zum Beispiel Haltungsschäden, Stress (Zähneknirschen), Unfälle, chirurgische Eingriffe, zu wenig Bewegung etc. im Bereich der Zähne zu Schwierigkeiten führen. Deshalb ist es wichtig, bei unklaren Beschwerden den Biss zu prüfen.
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